Laserbehandlungen am Auge in Wien

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Laser am Auge klingt nach großem Eingriff. Tatsächlich sind die Behandlungen, um die es hier geht, kurz, schmerzfrei und finden im Sitzen in der Ordination statt. Sie dauern meist nur wenige Minuten, und Sie gehen danach wieder nach Hause.

Kurz vorweg: Es geht nicht um das Weglasern der Brille

Wenn Menschen „Augenlasern“ hören, denken die meisten an das Korrigieren von Kurzsichtigkeit, damit man die Brille loswird. Darum geht es auf dieser Seite nicht. Hier geht es um therapeutische Laserbehandlungen, die eine Erkrankung behandeln oder verhindern.

Nachstar: Laser nach der Grauen-Star-Operation

Nach einer Operation des Grauen Stars sitzt die Kunstlinse in einer sehr dünnen, natürlichen Kapsel. Bei einem Teil der Operierten trübt sich diese Kapsel nach Monaten oder Jahren ein. Das Sehen wird dann wieder langsam schlechter, oft mit Blendung, ganz ähnlich wie vor der Operation.

Viele glauben deshalb, der Graue Star sei zurückgekommen. Das ist nicht der Fall. Die Kunstlinse selbst bleibt klar, nur die Kapsel dahinter ist getrübt.

Wie wird das behandelt?

Mit dem Laser wird in die getrübte Kapsel eine kleine Öffnung gemacht, genau dort, wo das Licht durchtreten muss. Das Auge wird davor mit Tropfen betäubt und die Pupille geweitet. Sie sitzen an einem Gerät, das Kinn liegt auf einer Stütze. Die Behandlung selbst dauert wenige Minuten pro Auge.

Danach ist das Auge für ein paar Stunden lichtempfindlich und in der Nähe unscharf, weil die Pupille noch geweitet ist. Autofahren geht direkt danach nicht, planen Sie also eine Begleitung oder öffentliche Verkehrsmittel ein. Viele bemerken die Verbesserung schon am selben oder am nächsten Tag.

Muss ich das immer wieder machen lassen?

Nein. Die Öffnung bleibt bestehen, ein Nachstar kommt an derselben Stelle nicht zurück. In aller Regel ist die Behandlung pro Auge einmal nötig.

Gibt es Risiken?

Die Behandlung gilt als sehr sicher. Häufig sind für kurze Zeit vermehrt schwarze Punkte im Blickfeld sichtbar, die sich meist wieder legen. Selten kommt es zu einem kurzzeitigen Druckanstieg, deshalb kontrollieren wir danach. Alles Weitere besprechen wir im Aufklärungsgespräch.

Netzhautlaser bei Diabetes und Gefäßproblemen

Diabetes und Bluthochdruck schädigen mit der Zeit die feinen Gefäße der Netzhaut. Die Gefäße werden undicht, es bilden sich neue, brüchige Gefäße, und im schlimmsten Fall kommt es zu Blutungen oder einer Netzhautablösung. Das passiert lange völlig schmerzfrei.

Mit dem Laser werden die betroffenen Bereiche gezielt behandelt, damit sich der Zustand nicht verschlechtert. Wichtig zu verstehen: Das Ziel ist, das vorhandene Sehvermögen zu erhalten. Bereits verlorenes Sehen kommt dadurch nicht zurück. Genau deshalb ist die regelmäßige Kontrolle bei Diabetes so wichtig, auch wenn man gut sieht.

Auch ein Loch oder ein Riss in der Netzhaut kann mit dem Laser abgesichert werden, bevor sich daraus eine Ablösung entwickelt.

Plötzliche Lichtblitze oder ein Schatten im Blickfeld

Wenn Sie plötzlich Lichtblitze sehen, viele neue schwarze Punkte wie ein Rußregen, oder wenn sich ein Schatten oder Vorhang von außen ins Blickfeld schiebt: Das kann eine beginnende Netzhautablösung sein. Suchen Sie sofort eine Augenambulanz auf oder rufen Sie außerhalb der Ordinationszeiten die Rettung unter 144. Hier zählt jede Stunde.

Laser beim engen Kammerwinkel

Bei manchen Menschen ist der Abflussweg für die Augenflüssigkeit von Natur aus eng. Wenn er sich ganz verschließt, steigt der Druck innerhalb von Stunden massiv an. Das ist ein akuter Glaukomanfall, mit sehr starken Schmerzen, rotem Auge und Übelkeit, und ein echter Notfall.

Erkennt man den engen Kammerwinkel vorher, lässt sich das verhindern. Mit dem Laser wird ein winziger zusätzlicher Durchlass in der Regenbogenhaut angelegt, durch den die Flüssigkeit auch dann abfließen kann, wenn der normale Weg blockiert. Die Behandlung dauert wenige Minuten und ist vorbeugend, nicht heilend.

Laser beim Grünen Star statt Tropfen

Beim Grünen Star kann mit der SLT-Laserbehandlung der Abfluss im Auge verbessert und damit der Augendruck gesenkt werden. Für manche Menschen bedeutet das weniger oder vorübergehend gar keine Augentropfen mehr.

Weil das eng mit der Erkrankung selbst zusammenhängt, haben wir es dort ausführlich beschrieben: Grüner Star und SLT-Laserbehandlung.

Was kostet das?

Laserbehandlungen, Preis pro Auge

  • Nachstar[[ Preis ]]
  • Enger Kammerwinkel[[ Preis ]]
  • Netzhaut[[ Preis ]]
  • SLT bei Grünem Star[[ Preis ]]

Enthalten sind [[ Voruntersuchung / Behandlung / Kontrolle ergänzen ]]. Ob eine Behandlung im Einzelfall von der Kasse getragen wird, hängt von der medizinischen Notwendigkeit ab. Das klären wir vorher mit Ihnen, damit Sie nicht überrascht werden.

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Häufige Fragen

Tut eine Laserbehandlung weh?

Nein. Das Auge wird mit Tropfen betäubt. Die meisten beschreiben ein kurzes Lichtflackern und ein leichtes Druckgefühl durch das Kontaktglas, das dabei aufs Auge gesetzt wird.

Muss ich jemanden mitnehmen?

Selbst fahren sollten Sie danach nicht. Ob Sie eine Begleitung brauchen oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurechtkommen, hängt von der Behandlung ab. Wir sagen Ihnen das beim Termin vorher.

Wie lange dauert das insgesamt?

Der Laser selbst nur wenige Minuten. Rechnen Sie trotzdem mit ein bis zwei Stunden in der Ordination, weil vorher getropft und gewartet und hinterher der Druck kontrolliert wird.

Kann ich beide Augen am selben Tag machen lassen?

Das hängt von der Behandlung und vom Befund ab. Häufig wird auf zwei Termine aufgeteilt, damit sich ein Auge erholen kann und die Wirkung beurteilbar bleibt.

Werde ich meine Brille dadurch los?

Nein. Diese Behandlungen korrigieren keine Fehlsichtigkeit. Sie behandeln eine Erkrankung oder beugen ihr vor.


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