Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden. Öffnen Sie eine Frage, um die Antwort zu lesen. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir beantworten sie gerne.
Im Notfall
Bei plötzlichem Sehverlust, neu auftretenden Lichtblitzen, plötzlich sehr vielen schwarzen Punkten, einem Schatten im Blickfeld oder starken Augenschmerzen zählt jede Stunde. Suchen Sie sofort eine Augenambulanz auf oder rufen Sie außerhalb der Ordinationszeiten die Rettung unter 144. Bitte warten Sie nicht auf einen regulären Termin und nicht auf eine Antwort per E-Mail.
Termine und Ordination
Wie vereinbare ich einen Termin?
Am schnellsten online über unser Buchungssystem. Dort sehen Sie die freien Zeiten und können auch verschieben oder absagen. Alternativ per E-Mail, wir melden uns verlässlich zurück.
UNIQA-Versicherte nutzen bitte die Terminanfrage für UNIQA-Versicherte, damit wir die Direktverrechnung vorbereiten können.
Warum erreiche ich Sie telefonisch so schwer?
Während der Untersuchungen ist niemand am Telefon, weil wir bei den Patientinnen und Patienten im Behandlungsraum sind. Deshalb ist das Telefon nur in den Randzeiten besetzt. Das ist keine Unfreundlichkeit, sondern der Grund, warum Sie im Behandlungsraum ungestört bleiben.
Für alles, was nicht dringend ist, ist die Online-Buchung oder eine E-Mail deutlich schneller.
Wann sind Sie telefonisch erreichbar?
| Montag | 11:30–14:00 & 16:00–19:00 |
| Di & Do | 09:00–10:30 & 11:30–13:00 |
| Freitag | 09:30–12:30 & 14:00–16:00 |
Telefon +43 1 909 22 22. Achtung: Das sind die Telefonzeiten, nicht die Ordinationszeiten.
Welche Terminart soll ich wählen?
Bitte wählen Sie die Kategorie, die zu Ihrem Anliegen passt, damit genug Zeit eingeplant ist. Zur Auswahl stehen unter anderem Jahreskontrolle, Augendruckkontrolle, Eltern-Kind-Pass, Kindertermin und Privattermine.
Wird die falsche Kategorie gewählt, reicht die Zeit oft nicht, und die Untersuchung muss auf einen zweiten Termin aufgeteilt werden. Im Zweifel rufen Sie kurz an.
Was soll ich mitbringen?
Die e-card, vorhandene Vorbefunde und Ihre aktuelle Brille oder Ihre Kontaktlinsen. Bei Kindern zusätzlich den Eltern-Kind-Pass. Wenn Sie regelmäßig Medikamente nehmen, bringen Sie bitte eine Liste mit, manche wirken sich auf die Augen aus.
Planen Sie außerdem ein, dass Sie nach dem Eintropfen einige Stunden nicht fahren können. Eine Sonnenbrille ist danach angenehm.
Was passiert, wenn ich einen Termin nicht absagen kann?
Bei einer Absage später als 24 Stunden vor dem Termin verrechnen wir ein Ausfallhonorar von 50 Euro. Der Grund ist einfach: Ein nicht abgesagter Termin ist ein Platz, den jemand anderer dringend gebraucht hätte.
Absagen und Verschieben geht online rund um die Uhr und dauert eine Minute.
Wie komme ich zu Ihnen, gibt es Parkplätze?
Ketzergasse 51, Erdgeschoss, 1230 Wien. Rund sieben Gehminuten von der U6-Station Siebenhirten und von der Badner Bahn (Vösendorf-Siebenhirten), eine Gehminute von der Buslinie 266H. Parkplätze gibt es in der Umgebung.
Ist die Ordination barrierefrei?
Ja. Die Ordination liegt im Erdgeschoss und ist stufenlos zugänglich.
Kosten und Kassen
Mit welchen Kassen rechnen Sie ab?
Wir sind Kassen- und Privatordination und rechnen über die e-card ab. Zusätzlich bieten wir Privatleistungen an, die nicht im Leistungskatalog der Kassen stehen.
Was zahlt die Kasse, was ist privat?
Die Basisuntersuchungen wie Sehtest, Augendruckmessung und die Untersuchung des Augenhintergrunds sind Kassenleistungen. Genauere Verfahren wie die Schichtaufnahme der Netzhaut (OCT), die Gesichtsfelduntersuchung oder die Netzhautfotografie ohne Weittropfen sowie Laserbehandlungen sind in der Regel Privatleistungen.
Auf jeder Leistungsseite finden Sie eine Übersicht mit den Preisen. Was in Ihrem Fall nötig ist, besprechen wir vorher mit Ihnen, nicht erst an der Rezeption.
Ich bin UNIQA-versichert, was bedeutet LARA für mich?
Unsere Ordination ist LARA Partnerin von UNIQA. Je nach Versicherungsschutz kann die Abrechnung ambulanter Leistungen direkt mit UNIQA erfolgen, Sie müssen also nicht in Vorlage treten und nichts einreichen.
Damit wir das vorbereiten können, nutzen Sie bitte die Terminanfrage für UNIQA-Versicherte statt der normalen Online-Buchung.
Akute Beschwerden
Was gilt als akut?
Plötzliche Sehverschlechterung, neu auftretende Lichtblitze, ein Schatten im Blickfeld, plötzlich sehr viele schwarze Punkte, starke Schmerzen, Verletzungen und akute Entzündungen.
Nicht akut sind länger bestehende Sehprobleme, Routinekontrollen, Brillenanpassungen und Beschwerden, die seit Wochen unverändert sind.
Ich sehe plötzlich Lichtblitze oder viele schwarze Punkte
Das kann harmlos sein, kann aber auch auf einen Riss oder eine beginnende Ablösung der Netzhaut hinweisen. Der Unterschied lässt sich nur durch eine Untersuchung des Augenhintergrunds feststellen.
Bitte klären Sie das noch am selben Tag ab, während der Ordinationszeiten bei uns, sonst in einer Augenambulanz. Hier lieber einmal zu oft als einmal zu spät.
Ich habe etwas im Auge
Bitte nicht selbst entfernen und nicht reiben. Spülen Sie das Auge mit klarem Wasser oder Kochsalzlösung und lassen Sie es untersuchen. Bei Metallsplittern, Chemikalien oder starken Schmerzen sofort in eine Augenambulanz.
Wie schnell bekomme ich bei akuten Beschwerden einen Termin?
Während der Ordinationszeiten halten wir Plätze für akute Fälle frei. Schreiben Sie uns eine kurze E-Mail mit der Beschreibung, dann können wir einschätzen, wie dringend es ist.
Bei den oben genannten Notfallzeichen warten Sie bitte nicht auf eine Antwort, sondern gehen Sie direkt in eine Ambulanz.
Vorsorge und Untersuchung
Wie oft soll ich zur Kontrolle?
Ab 40 jährlich. Bei Diabetes oder Bluthochdruck mindestens einmal im Jahr, unabhängig vom Alter. Bei Grünem Star in der Familie früher beginnen und engmaschiger.
Wenn bereits ein Befund besteht, legen wir den Abstand individuell fest. Mehr dazu unter Vorsorge und Diagnostik.
Warum werde ich eingetropft und wie lange wirkt das?
Die Tropfen weiten die Pupille, damit der Augenhintergrund in ganzer Breite beurteilbar ist. Ohne Weittropfen sieht man nur einen Ausschnitt.
Danach sind Sie mehrere Stunden blendempfindlich und sehen in der Nähe unscharf. Autofahren geht in dieser Zeit nicht. Bitte planen Sie das ein oder nehmen Sie eine Sonnenbrille mit.
Darf ich nach der Untersuchung selbst Auto fahren?
Wenn eingetropft wurde, nein. Die Pupille bleibt mehrere Stunden weit, Sie sind blendempfindlich und sehen in der Nähe unscharf. Damit sind Sie nicht fahrtüchtig, und das gilt auch für Motorrad und Fahrrad im Verkehr.
Kommen Sie also mit den Öffis, zu Fuß oder lassen Sie sich abholen. Wenn das nicht geht, sagen Sie es uns vor der Untersuchung, dann schauen wir, was ohne Weittropfen möglich ist und was nicht.
Ohne Weittropfen bleiben Sie fahrtüchtig. Bei einer reinen Augendruckkontrolle oder einem Sehtest wird in der Regel nicht getropft.
Geht die Netzhautuntersuchung auch ohne Tropfen?
Für manche Fragestellungen ja. Eine Kamera kann die Netzhaut ohne Weittropfen aufnehmen, dann bleiben Sie fahrtüchtig. Der einsehbare Bereich ist dabei aber kleiner, für die Beurteilung der äußeren Netzhaut reicht es nicht aus.
Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, entscheiden wir gemeinsam vor der Untersuchung.
Was ist eine Schichtaufnahme der Netzhaut (OCT)?
Eine Untersuchung, bei der die Netzhaut mit Licht Schicht für Schicht abgetastet wird. Das Gerät berührt das Auge nicht, es dauert wenige Minuten und ist schmerzfrei.
Die Aufnahme zeigt Veränderungen, bevor man sie sonst sieht, und macht den Verlauf über Jahre vergleichbar. Deshalb ist sie bei Kontrollen der Stelle des schärfsten Sehens (Makula) und beim Grünen Star so nützlich.
Muss ich zur Kontrolle, wenn ich gar nichts merke?
Gerade dann. Die beiden Erkrankungen, bei denen Früherkennung am meisten bringt, machen am Anfang keine Beschwerden. Beim Grünen Star fällt das Gesichtsfeld von außen nach innen aus, und das Gehirn füllt die Lücken so lange auf, bis der Schaden groß ist. Bei Veränderungen der Netzhaut ist es ähnlich, solange das zweite Auge ausgleicht.
Was dabei verloren geht, kommt nicht zurück. Was rechtzeitig entdeckt wird, lässt sich in den meisten Fällen behandeln oder zumindest aufhalten. Genau darin liegt der Sinn einer Kontrolle, bei der nichts herauskommt.
Mein Augendruck ist normal, kann ich trotzdem Grünen Star haben?
Ja. Es gibt Grünen Star bei normalem Druck, und umgekehrt bedeutet ein erhöhter Wert nicht automatisch eine Erkrankung. Deshalb schauen wir uns immer auch den Sehnerv selbst an.
Ausführlich dazu auf der Seite zum Grünen Star.
Brille, Blendung und Bildschirm
Warum empfiehlt mir jeder Optiker einen Blaulichtfilter?
Weil er sich gut verkaufen lässt. Ein wissenschaftlicher Nutzen ist bislang nicht belegt. Die umfassendste Auswertung fasste 17 kontrollierte Studien zusammen und fand keinen Vorteil gegenüber gewöhnlichen Gläsern, weder bei müden Augen noch beim Schlaf. Auch die Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft hält fest, dass es dafür keine Evidenz gibt.
Beschwerden bei Bildschirmarbeit kommen nicht vom blauen Licht, sondern vom selteneren Blinzeln und der dauernden Naheinstellung. Schaden tut der Filter nicht, aber Sie sollen wissen, wofür Sie den Aufpreis zahlen.
Was hilft dann gegen müde Augen am Bildschirm?
Eine Brille, deren Stärke tatsächlich zur Arbeitsentfernung passt. Das ist mit Abstand der größte Hebel. Dazu bewusst blinzeln, regelmäßig in die Ferne schauen und den Bildschirm etwas unterhalb der Augenhöhe aufstellen.
Gegen Blendung hilft, die Bildschirmhelligkeit an die Raumhelligkeit anzupassen statt sie auf Maximum zu lassen, nicht im dunklen Zimmer zu arbeiten und das Fenster seitlich statt vor oder hinter dem Bildschirm zu haben. Eine gute Entspiegelung der Gläser bringt ebenfalls spürbar etwas.
Zahlt mein Arbeitgeber die Bildschirmbrille?
Ja, wenn eine nötig ist. Wer durchschnittlich mehr als drei Stunden täglich oder ununterbrochen mehr als zwei Stunden am Bildschirm arbeitet, hat nach der Bildschirmarbeitsverordnung Anspruch auf eine Untersuchung der Augen, und zwar auf Kosten des Arbeitgebers. Ergibt die Untersuchung, dass Ihre normale Brille für die Arbeitsentfernung nicht ausreicht, muss der Arbeitgeber auch die Bildschirmbrille bezahlen.
Der Weg: Untersuchung bei uns, danach bekommen Sie den Verordnungsschein. Damit gehen Sie zu Ihrem Dienstgeber, bevor Sie die Brille kaufen, und stimmen den Kostenvoranschlag ab. Auf der Rechnung müssen Gläser und Fassung getrennt ausgewiesen sein.
Was Sie wissen sollten: Bezahlt werden die notwendigen Kosten, nicht eine besonders exklusive Fassung. Die Gläser müssen entspiegelt sein und dürfen nicht getönt sein. Und weil die Brille als Schutzausrüstung gilt, bleibt sie Eigentum des Dienstgebers.
Ergibt die Untersuchung, dass Ihre normale Brille ausreicht, besteht kein Anspruch. Das sagen wir Ihnen dann auch so.
Wie oft steht mir die Untersuchung am Bildschirmarbeitsplatz zu?
Vor Aufnahme der Bildschirmtätigkeit, danach mindestens alle drei Jahre, und jederzeit dann, wenn Sehbeschwerden auftreten. Der Arbeitgeber muss diese Untersuchungen anbieten und die Kosten tragen.
Warum blendet mich Licht, obwohl ich schlecht sehe?
Das klingt widersprüchlich, ist es aber nicht. Schmerz und Blendung laufen über andere Bahnen als das Sehen. Wenn die durchsichtigen Teile des Auges nicht mehr ganz klar sind, wird Licht im Auge gestreut. Diese Streuung erzeugt einen Schleier, der den Kontrast frisst und gleichzeitig blendet.
Deshalb kann jemand mit stark eingeschränktem Sehvermögen zugleich sehr lichtempfindlich sein. Der Fachbegriff dafür ist Photophobie. Lindern lässt sie sich gut, etwa mit Kantenfiltern.
Was ist ein Kantenfilter?
Ein Brillenglas, das unterhalb einer bestimmten Wellenlänge alles wegschneidet und oberhalb fast alles durchlässt. Der Übergang ist steil, daher der Name. Benannt werden sie nach dieser Grenze, etwa 450, 511 oder 550 Nanometer. Je höher der Wert, desto kräftiger die Färbung.
Kurzwelliges Licht streut im Auge am stärksten. Nimmt man es heraus, verschwindet ein Teil dieser Streuung, das Bild wird kontrastreicher und blendet weniger. Das ist derselbe Grund, warum Skibrillen orange sind.
Anders als Blaulichtfilter sind Kantenfilter ein medizinisches Hilfsmittel mit klarer Indikation, etwa bei Makuladegeneration, bei Netzhauterkrankungen und bei starker Blendempfindlichkeit. Für gesunde Augen bringen sie nichts, und sie verändern die Farbwahrnehmung deutlich. Welche Kante als angenehm empfunden wird, ist individuell und wird ausprobiert.
Brauche ich eine Sonnenbrille, und worauf kommt es an?
Ja. UV-Strahlung schädigt das Auge nachweislich und begünstigt die Trübung der Linse. Entscheidend ist der geprüfte UV-Schutz, nicht wie dunkel das Glas ist.
Eine dunkle Brille ohne UV-Schutz ist sogar ungünstiger als gar keine, weil sich die Pupille weitet und mehr Strahlung ins Auge lässt. Besonders wichtig ist der Schutz im Gebirge, am Wasser und im Schnee sowie bei Kindern, deren Linse mehr UV durchlässt.
Augenarzt oder Optiker, wer macht was?
Der Optiker bestimmt die Stärke und passt Brille oder Kontaktlinsen an. Das kann er gut, und für eine neue Brille reicht das oft aus.
Was der Optiker nicht darf, ist das Auge auf Erkrankungen untersuchen. Grüner Star, Veränderungen der Netzhaut und der Stelle des schärfsten Sehens machen am Anfang keine Beschwerden und fallen bei einem Sehtest nicht auf. Deshalb ersetzt ein Sehtest beim Optiker keine Vorsorgeuntersuchung.
Umgekehrt gilt: Wenn sich Ihre Sehstärke auffallend rasch ändert, gehört das abgeklärt und nicht nur mit einer neuen Brille ausgeglichen. Dahinter kann etwas stecken, das behandelbar ist.
Ab wann brauche ich eine Lesebrille?
Meist ab etwa 40. Die Linse verliert an Elastizität und stellt in der Nähe nicht mehr scharf. Das ist keine Erkrankung, sondern trifft praktisch alle.
Möglich sind eine Lesebrille, eine Gleitsichtbrille oder Kontaktlinsen für mehrere Entfernungen. Für lange Bildschirmarbeit ist eine Gleitsichtbrille oft die schlechtere Wahl, weil der Nahbereich klein ist und man den Kopf dauernd nachführt.
Kinder
Ab wann soll mein Kind zur Augenärztin?
Im Eltern-Kind-Pass, dem früheren Mutter-Kind-Pass, sind zwei Augenuntersuchungen vorgesehen. Die erste im 10. bis 14. Lebensmonat, die darf auch die Kinderärztin machen. Die zweite im 22. bis 26. Lebensmonat, diese muss von einer Fachärztin für Augenheilkunde durchgeführt werden. Vor Schuleintritt empfehlen wir zusätzlich einen Sehtest.
Bei Auffälligkeiten wie Schielen, weißlichen Pupillen, lichtscheuen Augen oder Augenzittern bitte unabhängig vom Alter sofort kommen.
Woran erkenne ich, dass mein Kind schlecht sieht?
Kinder sagen es meist nicht, weil sie nicht wissen, wie gutes Sehen aussieht. Achten Sie auf häufiges Blinzeln oder Augenreiben, sehr nahes Herangehen an Buch oder Bildschirm, Zusammenkneifen der Augen, Kopfschiefhaltung, Kopfschmerzen und schnelles Ermüden beim Lesen.
Muss mein Kind eingetropft werden?
Nicht bei jeder Kontrolle. Bei der ersten genauen Bestimmung der Sehfehler ist es aber wichtig, weil Kinder sehr stark auf Nähe scharfstellen können und die Werte sonst verfälscht sind. Eine versteckte Weitsichtigkeit lässt sich ohne Tropfen leicht übersehen.
Kann man Kurzsichtigkeit bei Kindern aufhalten?
Aufhalten nicht, aber verlangsamen. Dafür gibt es spezielle Brillengläser und Kontaktlinsen. Am besten belegt ist außerdem Zeit im Freien, empfohlen werden etwa zwei Stunden täglich.
Mehr dazu unter Kinder.
Kontaktlinsen
Kann ich Kontaktlinsen tragen, wenn ich trockene Augen habe?
Oft ja, aber es braucht die passende Linse und meist eine Behandlung der trockenen Augen selbst. Wenn nur die Linse gewechselt wird, ohne die Ursache anzusehen, bleibt das Problem.
Ich bestelle meine Kontaktlinsen im Internet, ist das ein Problem?
Nicht grundsätzlich. Wenn die Linse einmal angepasst ist und Sie dasselbe Produkt in denselben Werten nachbestellen, ist das in Ordnung, und günstiger ist es meist auch.
Zwei Dinge sollten Sie aber nicht tun. Erstens auf ein anderes Fabrikat wechseln, nur weil es billiger ist. Linsen unterscheiden sich in Material, Sauerstoffdurchlässigkeit und Geometrie, und was auf dem Papier gleich aussieht, sitzt auf dem Auge oft anders. Zweitens die jährliche Kontrolle auslassen, weil ja alles passt.
Wie oft muss ich meine Kontaktlinsen kontrollieren lassen?
Mindestens einmal im Jahr, auch wenn alles gut geht. Veränderungen an der Hornhaut entstehen langsam und schmerzfrei, sie fallen bei der Kontrolle auf, nicht im Alltag.
Mehr dazu unter Kontaktlinsen.
Augenpflege und Hausmittel
Ist Kamillentee gut für gereizte Augen?
Nein, davon raten wir ab. Kamille kann die Bindehaut zusätzlich reizen und Allergien auslösen, und aufgebrühter Tee ist nicht keimfrei. Bei gereizten Augen sind sterile Tränenersatzmittel aus der Apotheke die bessere Wahl.
Helfen Gurkenscheiben bei müden Augen?
Was dabei angenehm ist, ist die Kühlung, nicht die Gurke. Rohes Gemüse auf ein gereiztes oder entzündetes Auge zu legen, ist aber keine gute Idee, weil es nicht keimfrei ist.
Wenn Ihnen Kühlung guttut, nehmen Sie ein sauberes, kühles Tuch. Und wenn die Augen regelmäßig müde sind, lohnt sich eher die Frage nach der Ursache als nach dem Hausmittel.
Was hilft wirklich bei trockenen Augen?
Zuerst die Ursache klären. Trockene Augen entstehen selten durch zu wenig Trinken, sondern häufig durch die Lidränder, durch Medikamente, hormonelle Veränderungen oder Bildschirmarbeit.
Tränenersatzmittel lindern, beheben aber nicht die Ursache. Bei Beschwerden über Wochen lohnt sich eine Untersuchung, dann lässt sich gezielt behandeln statt dauerhaft zu tropfen.
LARA Partnerin von UNIQA
Unsere Ordination ist LARA Partnerin von UNIQA. Je nach Versicherungsschutz kann die Abrechnung ambulanter Leistungen direkt mit UNIQA erfolgen.
Ihre Frage war nicht dabei?
Schreiben Sie uns an anmeldung@schild-burggasser.at. Wir beantworten Ihre Frage gerne und nehmen sie bei Gelegenheit hier auf.
Termin vereinbaren
Telefon +43 1 909 22 22
E-Mail anmeldung@schild-burggasser.at
Ketzergasse 51, EG, 1230 Wien, barrierefrei